Grundschutz++ · geprüft am 27.10.2026

BSI-orientierte Informationssicherheit im Alltag.

Wer mit dem BSI-Standard 300-1 arbeitet, braucht mehr als eine Liste von Anforderungen. BlueProceedings ISMS verbindet die Methodik Grundschutz++ mit Bestand, Zuständigkeiten und laufenden Entscheidungen.

  • Arbeitsweise: welches Problem die Funktion löst und wie der Ablauf zusammenhängt
  • Produktstand: was heute in der Pre-Alpha vorhanden ist und wo ihre Grenzen liegen

Was das für die tägliche Arbeit bedeutet.

Die Leitung setzt den Rahmen

Kontext, Anwendungsbereich, Leitlinie und Risikomethodik bilden die Grundlage. Freigaben und ihre Begründungen bleiben nachvollziehbar (BSI-Standard 300-1, Kapitel 2).

Mit dem wichtigen Prozess beginnen

Prozesse und ihre Assets werden schrittweise erfasst. Aus dem Katalog entsteht ein auf den Informationsverbund bezogenes Anforderungspaket (Kapitel 3).

Lücken unterschiedlich behandeln

MUSS- und SOLLTE-Anforderungen folgen unterschiedlichen Wegen. Dauerhaft nicht erfüllte SOLLTE-Anforderungen führen in die Risikobetrachtung (Kapitel 4.1.2).

Überwachung und Verbesserung

Nachweise, Audits, Managementbewertung und Wirksamkeitsprüfungen begleiten das ISMS über die erste Umsetzung hinaus (Kapitel 5 und 6).

Aus der Pre-Alpha

Fachbereiche arbeiten gleichzeitig.

Der ISB muss nicht jede Angabe in aufeinanderfolgenden Terminen selbst aufnehmen. Fachbereiche erfassen ihre Prozesse und Objekte, während der ISB den Stand bündelt und die Leitung die vorgesehenen Entscheidungen trifft.

Die Darstellung vergleicht zwei mögliche Abläufe. Sie ist schematisch und keine Zeitmessung: Fachbereiche übernehmen eigene Arbeit, Rückmeldungen und Freigaben bleiben nachvollziehbar.

BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Schematischer Vergleich: Fachbereiche erfassen nacheinander mit gemeinsamen Terminen oder parallel in BlueProceedings ISMS. ISB und Leitung prüfen und geben Rückmeldung. Keine Zeitmessung.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha

Wiederverwenden, statt erneut anzufangen.

Kataloge und Blaupausen

OSCAL-Kataloge liefern strukturierte Anforderungen. Eine Blaupause hält Auswahl, Ergänzungen, Ausschlüsse und Parameter für einen Kontext zusammen und kann für weitere Informationsverbünde genutzt werden.

Informationsverbundvorlagen

Wiederkehrende Strukturen und Komponentenrollen als Ausgangspunkt nutzen, lokal zuordnen und an den eigenen Informationsverbund anpassen.

Komponenten und Komponentensätze

Eine einzelne virtuelle Maschine oder einen ganzen wiederkehrenden Stack aus Vorlagen anlegen. Die erzeugten Komponenten bleiben eigenständig; spätere Vorlagenänderungen überschreiben sie nicht.

Vererbung und gemeinsame Daten

Schutzbedarf und Anforderungen werden entlang der erfassten Beziehungen abgeleitet. Prozesse, Komponenten und Verantwortlichkeiten dienen zugleich Risiken, Notfallvorsorge und Berichten.

Aufgaben und Freigaben

Zuständigkeiten, Fristen und Rückmeldungen stehen am Vorgang. Die erforderliche Prüfung und Freigabe bleiben Teil des Ablaufs.

Aus der Pre-Alpha

Vorlagen für den eigenen Bestand.

Eine Virtualisierungsumgebung besteht oft aus denselben Arten von Komponenten. Eine Komponentensatz-Vorlage hält den wiederkehrenden Aufbau zusammen; Komponentenvorlagen helfen bei einzelnen Systemen.

Im Beispiel entstehen aus einem vorbereiteten Stack neue Komponenten. Namen, Standort und die tatsächliche Umsetzung prüfst du für deinen eigenen Bestand.

BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Freigegebene Komponentensatz-Vorlage „Virtualisierungsumgebung – Standard“ für das eigene Rechenzentrum mit Virtualisierungscluster, Speichersystem, Verwaltung der Virtualisierung und Backup-Plattform, Katalogstand und der Aktion „Anwenden vorbereiten“.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Zwei freigegebene Komponentenvorlagen für virtuelle Maschinen mit Linux und Windows Server im eigenen Virtualisierungscluster, jeweils abhängig von Virtualisierungscluster und Speichersystem, mit Verantwortung und der Aktion „Aus Vorlage erstellen“.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Übersicht der Informationsverbundvorlagen als Karten: eine schreibgeschützte BSI-Vorlage SAP HR-Management, eine lokale Ableitung und vier Referenzen der Institution für Kundenportal, Netzleitstelle, Messdatenplattform und Büro-IT, jeweils mit vier bis sechs Komponentenrollen, sieben bis dreizehn Anforderungen, Anwendung in Informationsverbünden und Freigabestatus.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha

Wer damit arbeitet.

Informationssicherheit

Der ISB behält offene Arbeit, Risiken, Fristen und den Stand der Informationsverbünde im Blick.

Fachbereiche und IT

Verantwortliche pflegen ihre Prozesse und Objekte, bearbeiten Aufgaben und liefern Nachweise.

Institutionsleitung

Die Leitung entscheidet über den Rahmen und erhält die Vorgänge, für die ihre Freigabe gebraucht wird.

Prüfende

Erwartungen lassen sich importieren und Nachweise als Prüfpaket übergeben; ein Gastkonto ist nicht nötig.

Grundschutz++ statt automatischer Zertifizierung.

BlueProceedings ISMS unterstützt die Vorbereitung auf Grundlage von Grundschutz++. Ein Werkzeug ersetzt weder die Umsetzung in der Institution noch die Beurteilung einer prüfenden Stelle. Veröffentlichte Mappings zum IT-Grundschutz dienen beim Umstieg als Orientierung, nicht als automatische Übernahme einer Erfüllung.

Das ist noch nicht alles.

Weitere Funktionen sind bereits umgesetzt. Wir bereiten ihre Vorstellung noch vor – schau später wieder vorbei.

Ein Datenstand für Sicherheit, Risiko und Kontinuität.

Die Funktionsübersicht zeigt, welche Arbeitsabläufe die Pre-Alpha bereits verbindet.